Done.

7. Februar 2009 - 13:55 Uhr

Ein gutes Jahr nach dem ich es geschafft hab hier alles zum Teufel zu jagen, ist endlich wieder alles on. Eine Arbeit für die man wohl Vater und Mutter erschlagen haben muss, da ich jedoch ohnehin nur Watte im Kopf und Blei in den Knochen habe, war es die ideale Beschäftigung. Copy. Paste. Copy. Paste. Copy….. mit ein wenig Glück, krieg ich das Design innerhalb des nächsten Jahres hier auch wieder auf die Beine. Ob das hier allerdings tatsächlich die Stelle ist, an der ich (weiter?)schreiben möchte. Weiß ich so wenig wie zuvor. Wenn ich auf das schaue, was hier innerhalb der letzten Monate passiert ist, vermute ich, die Frage beantwortet sich beinah von allein…

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Zitierpflichtig.

6. Februar 2009 - 15:16 Uhr

Ich versuche meine eventuellen Depressionen in der Kategorie schlechte Laune unterzubringen.

-Karl Lagerfeld-

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Die Sache Zumwinkel.

25. Januar 2009 - 15:50 Uhr

Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass Herrn Zumwinkel, wie man so sagt, die Brocken um die Ohren geflogen sind jetzt geht es in die nächste Runde.  Seit Donnerstag muss sich Klaus Zumwinkel, ehermaliger Chef der Deutschen Post AG, für Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vor Gericht verantworten. Der Fall Zumwinkel hat im vergangenen Februar große Debatten um die gesellschaftliche Verantwortung der Manager ausgelöst und natürlich Debatten darüber, ob das nicht sowieso alles nutzloses und heilos überbezahltes Pack ist.

Zumwinkel legte jetzt vor Gericht ein umfassendes Geständnis ab und räumte ein, dass das (die Steuerhinterziehung) der größte Fehler seines Lebens war. Das Warum wurde jedoch nicht wirklich klar. Denn Zumwinkel ist sicherlich vieles, aber kein armer Mann, zumindest nicht im finanziellen Sinn. Und seine Aussage, dass er Angst gehabt habe, und diese Angst ihm ein schlechte Ratgeber gewesen sei, macht sich vielleicht gut vor dem Richter, doch ist damit nicht wirklich eine Begründung geliefert. Denn Angst hatte er, vor Indiskretion, davor, dass etwas ans Licht kommt, falls er sich selbst anzeigt, um straffrei auszugehen. Das heißt nicht mehr, als dass ihm die Angst ein schlechter Ratgeber gewesen ist, als es darum ging seinen „Fehler“ so unauffällig wie möglich unter den Teppich zu kehren. Es sagt jedoch nichts darüber aus, warum er Zinsen aus versteuertem Geld nicht versteuern wollte.

Klaus Zumwinkels Urteil wird morgen gesprochen. Er könnte zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt werden. In der Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung von Managern wird dieses Urteil jedoch auch keine Antwort geben. Klaus Zumwinkels Urteil kann, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass er ein Geständnis erster Klasse abgelegt hat und sich reuig gezeigt hat, milde ausfallen. Mit ein wenig Glück kommt er mit einer Bewährungsstrafe davon. Und damit wird das ganze Managerthema vermutlich noch einmal aufgekocht und dann zu den Akten gelegt und Zumwinkel? Der ist einigermaßen effektvoll für eine ganze Berufsgruppe über die Klinge gesprungen. Für die anderen interessiert sich schon lange keiner mehr wirklich, denn den Managern ist der „alles böse Buben“-Rang längst von den Bankern abgelaufen worden.

Sogesehen: Im Westen nichts Neues.

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Weihnachtsnachlese II

29. Dezember 2008 - 11:35 Uhr

Diesmal war wieder ich mit Kochen dran…

Parmesan Taccos mit Salat.

Wintersalate mit roter Beete, Apfel und herbem Orangendressing.

Pochiertes Kalbsfilet in Barolo mit Petersilienwurzelmus und gebackenen Kartoffeln.

Heidelbeer-Käse-Küchlein mit warmem Heidelbeer-Mus.

Mahlzeit :)

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Große Worte

24. November 2008 - 22:49 Uhr

„Nehmen Sie das Leben nicht so persönlich.“

Polonius Fischer, Todsünde nach Friedrich Ani, ZDF, 24.11.2008, 20.15

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Winter Wonderland

23. November 2008 - 17:57 Uhr

Man mag ja sagen, was man will, aber trotz aller Stahlgräue von oben und Nasskälte von unten, hat der November und alles was ihm folgt, schon auch sein Gutes. Zu keiner anderen Jahreszeit kann ich mich so unsanktioniert mit einem Bücherstapel und einer Kanne Tee auf dem Sofa / im Bett zusammenrollen wie im Winter. Wenn alles in depressive Vorweihnachtshektik verfällt und jedem plötzlich einzufallen scheint, was er alles unbedingt noch in diesem Jahr erledigt haben wollte, damit das neue frei von belastendem Gepäck wie eine neue Chance angepackt werden kann, bin ich endlich in der Lage mir Ruhe anzutun. Ich renne das ganze Jahr hindurch. Muss ich hier noch, sollte ich schon längst, wollte ich doch eigentlich, hab ich schon wieder vergessen… Damit ist jetzt erstmal Schluss. Für mindestens drei graue Monate kehrt jetzt Ruhe ein. November bis Januar ist die perfekte Zeit den Stress in den Winterschlaf zu schicken und sich um sich selbst zu kümmern. Endlich Zeit für all die Bücher, für die mir die Zeit gefehlt hat, oder die ich mir noch kaufen wollte, damit ich sie im nächsten Winter lesen kann. Zeit für den Tee den ich mal probieren wollte. Zeit für Experimente an der Duftlampe und mit Badezusätzen. Zeit für Gesichtsmasken, leckeres Essen und kitschige Weihnachtsmusik. Kurz Zeit für ein bisschen Seelenpflege. Das Einzige was mir und meiner Siegerländer Seele wirklich fehlt zum Glück, ist Schnee. Massenhaft Schnee. Und mehr als das, das einzigartige Licht mit dem einen nur eine frisch eingeschneite Welt aus dem Bett  holen kann.

Und für alle, die unbedingt noch in diesem Jahr alles erledigen müssen um im nächsten endlich alles anders, besser und neu machen zu können: Vergesst es einfach. Oder hat das schon jemals funktioniert?

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Toskana

3. Juli 2008 - 22:02 Uhr

Pinienhaine wie Wälder aus gigantischen Broccoliröschen.

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